… positive Gefühle durch Komplimente für andere entstehen lassen

Es dauert nicht mehr lange und Weihnachten steht vor der Tür. Vielen von uns ist es wichtig, zu Weihnachten anderen Menschen eine Freude zu machen. Es wird lange überlegt, „was könnte ich denn meinen Lieben schenken, womit könnte ich dem ein oder anderen eine Freude machen?“

Aber warum tun wir das? Bereits Marshall B. Rosenberg, der Begründer der „Gewaltfreien Kommunikation“ hat in den 60er Jahren festgestellt, dass es ein wesentlicher Bestandteil des Menschseins ist, anderen Menschen zu helfen und Empathie entgegen zu bringen. Wir tun dies, weil uns das ein eigenes inneres Wohlbefinden verschafft.

Dabei ist es nicht ausschlaggebend, dass die Geschenke materieller Natur sind. Auch verbale Geschenke im Sinne von positivem Feedback oder ein Kompliment kann man verschenken, denn es kostet uns keinen Cent. Die Wirkung aber ist, dass wir anderen ein gutes Gefühl verschaffen – möglicherweise gute Laune für einen ganzen Tag. Uns selbst belohnen wir ebenfalls mit einem guten Gefühl, jemand anderen beschenkt zu haben. Und ganz nebenbei verbessern wir unsere Beziehungen zu anderen. Wichtigste Voraussetzung für Ihr Geschenk ist es, dass Sie es tatsächlich auch so meinen. Denn nur vorgetäuschte Freundlichkeit würde Ihr Gegenüber sofort entlarven.

Deshalb möchte ich Sie heute dazu ermutigen: Sagen Sie doch mal Ihrer Kollegin oder Ihrem Kollegen, was Sie toll an ihr oder ihm finden, oder geben Sie öfters positives Feedback an Ihre Mitarbeitenden. Sie beschenken dadurch Sich und andere zugleich durch positive Gefühle – und die sind unbezahlbar!

Autorin: S. Stein, Konfliktberatungsstelle